Helmut, Claus und Walter haben sich auf den weiten Weg nach Altenbeken begeben, um unseren „Z-Stammtisch Wien“ beim „10. Internationalen Spur-Z-Weekend“ (16. und 17. Mai 2026) zu vertreten.
Nachfolgend ein Bericht von Helmut Engelbrecht, sowie ein Bilderbogen von Claus Rainer Michalek.
Alle zwei Jahre wird der kleine Eisenbahnerort Altenbeken zum Mekka der Freunde der Spur Z. Aussteller aus sieben Ländern, wie uns der ZFI Vorsitzende Alex stolz berichtete, präsentierten ihre Modellbahnen. Wenn hier eine Modellbahnanlage auf große Begeisterung stößt, gehört man zu den Besten dieses Faches. Man spürt den Ehrgeiz.
Ludwig, Claus und Helmut gingen heuer auf die lange Reise nach Altenbeken, das nahe bei Paderborn und daher schon weit im Norden Deutschlands liegt. Wir hatten nicht den Ehrgeiz, zu diesem Z-Eisenbahn-Olymp zu gehören. Wir wollen Freunde treffen und uns an den tollen Anlagen erfreuen.
Auf besondere Begeisterung stießen dabei die Modellbahn-Kunstwerke aus Italien, Belgien und Japan.
Die japanischen Eisenbahnfreunde waren tatsächlich die am weitesten angereisten, sie zeigte mehrere kleine Anlagen. Begeistert hat auch die Möglichkeit, diese faltbar zusammenzulegen, damit sie in einen kleinen Koffer passen.
Der italienische Modellbahner, der auch mit großer Begeisterung Modelle der italienischen Eisenbahn in Spur Z baut, führte uns in die wunderschöne Landschaft der Toskana.
Das belgische Modelleisenbahnpaar, unsere Nachbarn in der Halle, zeigten in zwei Guckkästen romantische Landschaften mit ungeheurer Tiefenwirkung, auf denen belgische Züge ihre Kreise zogen.
Besonders beeindruckend und in seinem Ausmaß für die Halle riesig war die Anlage der Freunde der American Lines. Züge mit bis zu 50 Wagen zogen durch die typische Landschaft des mittleren Westens der USA. Da diese Freunde auch sehr mit Franz und Walter, die beide unseren Stammtisch viele Jahre sehr prägten, eng verbunden waren, stand auf diesem Stand ein großes Erinnerungsfoto von Walter. Besonders war aber, dass die Freunde der American Lines, insbesondere Markus, einen ganzen Zug mit Kesselwagen im Einsatz hatten, die das Portrait von Walter trugen.
Wir zeigten die Stammbrettchen unserer Mitglieder. Im Mittelpunkt standen die zuletzt von Walter gebastelten Stammbrettchen über seinen Lieblingsferienort Sylt und seine Burgenlandschaften. Totenbildchen erinnerten an den Erbauer. Walter, obwohl nicht mehr bei uns, war daher sehr präsent in Altenbeken 2026.
Helmut zeigte eine neue aufgebaute Retroanlage, die an den Beginn der Spur Z von Märklin in den Siebzigern erinnerte. Das Fahrmaterial war natürlich viel jünger. Zum Einsatz kamen vor allem Modelle der ÖBB und auch einige Stammtischwagen, die mit Harald Freudenreich entwickelt wurden.
Präsent war auch Dieter, der nicht mitfahren konnte, dennoch hatte Thomas auf seiner Anlage die neuesten Modelle von Dieter im Einsatz. Die prachtvolle ÖBB 1012 zog einen österreichischen Schnellzug.
Bis in den YouTube-Kanal von Hagen von Ortloff schaffte es Thomas Kohlengüterzug mit 50 Wagen, der ohne mehrere Geisterwagen, ebenfalls eine Konstruktion von Dieter, nicht denkbar gewesen wäre.
Märklin und Azar zeigten Ihre neuesten Produkte.
Das Treffen dauerte heuer erstmals drei Tage. Am ersten Tag war die Halle nur für die Aussteller zugänglich. So blieb genug Zeit zum Wiedersehen und zum fachlichen Austausch. Sowohl am Donnerstag als auch am Freitagabend gab es ein gemeinsames Abendessen in der Kantine der Eggeland Halle. Altenbeken vermittelt wie immer das Gefühl einer großen Gemeinschaft, einer kleinen Spurweite.
(Text: Helmut Engelbrecht, Mai 2026)
(Bilder: Claus Rainer Michalek, Mai 2026)





















